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Feinstaubplakette

Gesetzliche Regelungen für Feinstaubplaketten
Durch die im Bundesgesetzblatt vom 16. Oktober 2006 veröffentlichte „Verordnung zur Kennzeichnung der Fahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung“ (35. BImSchV) können Städte und Gemeinden seit März 2007 Umweltzonen ausweisen und dort Fahrverbote aussprechen. Hiervon sind Millionen Fahrzeuge ohne Feinstaubplakette betroffen.

Dazu zählen alle Fahrzeuge mit der Schadstoffgruppe 1 (Benziner ohne geregelten Katalysator und ältere Dieselfahrzeuge): Diese müssen bei entsprechender Luftbelastung immer „draußen“ bleiben und dürfen Umweltzonen generell nicht mehr befahren.

Fahrzeuge mit den Schadstoffgruppen 2 – 4 dürfen Umweltzonen nur befahren, wenn sie eine der ausgeschilderten Schadstoffplaketten an der Windschutzscheibe tragen. Aus der nebenstehenden Tabelle können Sie entnehmen, welche Schadstoffplakette Ihr Fahrzeug erhält.

PM = Partikelminderung, PMS = PM-System, PMK = PM-Klasse

Ausgenommen von dieser Verordnung sind folgende Fahrzeuge:

Nachrüsten

Das Aussperren aus den Umweltzonen ist für viele Autofahrer ein überzeugendes Argument zum Nachrüsten auf umweltfreundlichere Technik. Nach der Umrüstung durch eine anerkannte AU-Werksatt erhält der Autobesitzer eine Abnahmebescheinigung. Anhand dieser trägt die Zulassungsstelle die neue Partikelminderungsstufe (PM-Stufe) in die Fahrzeugpapiere ein.

Für die Ausstellung einer Schadstoffplakette benötigen wir Ihren Fahrzeugschein.
Anhand der Abgasschlüsselnummer erfolgt die Einstufung der Schadstoffplakette.

Anschließend erhalten Sie Ihre jeweilige Schadstoffplakette bei uns an den Prüfstellen von GTÜ Walter.